Anwendungsgebiete für Aceton

Aceton ist eine farblose Flüssigkeit, die in der Chemie und der Industrie als Lösungsmittel verwendet wird. In der organischen Chemie wird Aceton zudem für zahlreiche Prozesse der Synthese verwendet. Die Anwendungsgebiete für Aceton sind also sehr vielseitig und eines der Anwendungsgebiete für Aceton ist auch bedingt durch seine guten Eigenschaften als Fettlöser und Reinigungsmittel.

Die verschiedenen Anwendungsgebiete für Aceton

In der chemischen Industrie ist eines der Anwendungsgebiete für Aceton; hier wird Aceton als Ausgangsstoff für verschiedene Syntheseprozesse verwendet. Eines der wichtigsten Anwendungsgebiete für Aceton ist die Herstellung von Polymethylmethacrylat, das besser unter dem umgangssprachlichen Namen Acrylglas oder Plexiglas bekannt ist. Um Plexiglas herzustellen, wird Aceton mit Blausäure zusammengeführt, um Acetoncyanhydrin zu erhalten. Dann spaltet sich vom Acetoncyanhydrin in einer sauren Umgebung Wasser ab und es entsteht 2-Methylpropennitril. Es wird dann eine Mischung aus Schwefelsäure und Methanol zugeführt, wodurch dann am Ende Acrylglas oder Plexiglas durch eine Polymerisation entsteht.

Die Herstellung von Plexiglas ist eines der vielfältigen Anwendungsgebiete für Aceton.

Die Herstellung von Plexiglas ist eines der vielfältigen Anwendungsgebiete für Aceton.

Ein weiteres, sehr wichtiges der Anwendungsgebiete für Aceton ist bedingt durch die hohe Fettlösekraft und Reinigungskraft von Aceton. Es wird als Lösungsmittel für Fette, Öle und Harze verwendet, weshalb man es aus dem Alltag auch als einen Bestandteil von Nagellackentferner kennt. Aceton kann auch leicht Klebstoffe und andere Lacke lösen sowie Bauschaum entfernen. Auch die organische Chemie ist eines der Anwendungsgebiete für Aceton. In manchen Ländern – nicht jedoch bei uns in Deutschland – wird Aceton in sehr geringen Mengen zu Diesel oder Benzin zugegeben, was eine vollständige Verbrennung des Treibstoffs ermöglicht. Auch in der Herstellung photochemischer Leiterplatten wird Aceton eingesetzt – vor allem, um am Ende des Prozesses die Leiterplatten zu reinigen. In der Zahnmedizin kommt Aceton bei der Reinigung von Wurzelkanälen und Zahnflächen zum Einsatz.

Die Anwendungsgebiete für Aceton

Aceton kennt man aus dem Alltag zum Beispiel als Bestandteil im Nagellackentferner. Es hat eine hohe Fettlösekraft und wirkt auf die Haut austrocknend. Die Dämpfe können Kopfschmerzen verursachen und in hoher Dosierung wirkt Aceton narkotisierend. Deshalb sind seine Einsatzgebiete im Haushalt eher gering. In der Chemie und Industrie spielt es jedoch eine wichtige Rolle als Lösungs- und Reinigungsmittel. Es löst sowohl Öl als auch hartnäckige Verunreinigungen und Reste von Klebstoffen und Bauschaum.

Bildquelle: Dmitriy Shpilko@fotolia.com

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *